Erhebung Schweiz
Wirtschaftliches Wachstum und die Sicherung von Arbeitsplätzen sind von der Fähigkeit der Unternehmen zu Innovationen abhängig. Unter Innovation wird dabei die nutzenstiftende Problemlösung durch einen neuen Ansatz verstanden. Diese kann sich auf neue oder verbesserte Erzeugnisse, Leistungen, Verfahren, Organisationsformen, Märkte u.a. beziehen. Sie umfasst den gesamten Prozess von der Idee über die Entwicklung und Produktion bis hin zur erfolgreichen Markteinführung.
Entsprechend wird die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen nicht nur über die Leistungsfähigkeit ihrer Produkte und Dienstleistungen, sondern auch durch die entsprechenden Erstellungsprozesse bestimmt. Im Gegensatz zu Produktinnovationen ist das Feld der Prozessinnovationen weit weniger transparent. Verschiedene Erhebungen versuchen die Innovationsaktivitäten der Wirtschaft zu erfassen, haben jedoch ihr Schwergewicht im Bereich der Produktinnovationen.
In diese Lücke zielt die Erhebung 'Modernisierung der Produktion' des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (Fh ISI) in Karlsruhe. Diese Erhebung wird alle zwei resp. drei Jahre (seit 1993 in Deutschland, seit 2001 in der Schweiz, seit 2003 in anderen Ländern) durchgeführt und ist die breiteste Erfassung von Modernisierungstrends in produktions- und technologieorientierten Unternehmen in Europa. Schweizer Projektpartner ist das Institut für Betriebs- und Regionalökonomie der Hochschule Luzern - Wirtschaft.

